
Herzlich willkommen
in der Lebenspraxis – Bettina Rinaldi
Als erstes erlernte ich den Beruf der Hauswirtschaftslehrerin, dem dann das Erlernen des Wirtschaftens mit den eigenen Kräften und Möglichkeiten auf allen Ebenen folgte. Über viele Jahre habe ich mit verschiedenen Lehrern unterschiedliche Wege der Selbstheilung und Ganzwerdung erforscht und verfolgt, bis ich immer mehr bei und in mir angekommen bin, einem Weg, der nie aufhört. Begonnen hatte dieser neue Weg mit einer Ausbildung zur Lehrerin für F.M. Alexander-Technik in Südengland. Ich stiess auf diese Methode der Bewusstseins- und Selbstheilungsschulung wegen Rückenproblemen die mich seit meiner Pubertät begleiteten und bei denen herkömmliche medizinische Methoden nicht griffen. So war es klar, dass andere Wege gefunden werden durften.
Letztlich war und ist es das Leben mit all seinen Beziehungen, was mich geformt und immer heiler werden liess.
Immer wichtiger wird für mich auch der künstlerische Ausdruck durch das Malen, Zeichnen und Steinhauen, sowie das Singen. Diese Tätigkeiten bereichern mein Leben und nähren meine Arbeit, die ich als Kunst in sich selbst verstehe.
Im Anschluss können Sie erfahren, durch welche Schulungen mich mein Leben geführt hat und mir heute die Möglichkeit gibt, meinen Erfahrungsreichtum auch mit Ihnen zu teilen.
«Lassen Sie sich inspirieren. Ich freue mich auf Sie».
Werdegang
Aus- und Weiterbildungen
seit 2024
Regelmässige Kurse an der Schule für künstlerisches Gestalten in Badenweiler DE
Schwerpunkt Steinhauen (Gerd und Chrysanthus Helmers) und Malen (Imke und Chrysanthus Helmers)
Ein weiterer tiefer Eigenprozess, der mich persönlich prägt und sich auch in meiner Arbeit spiegelt.
Die Helmers sind Künstler und Kunsttherapeuten in einem, wobei zweiteres ganz still und leise und ohne Worte vor sich geht und wirkt. Durch das eigene künstlerische Schaffen werde ich immer weiter zu mir selbst geführt. Der Umgang mit Farbe unterliegt einem Erforschungsprozess was Farbe überhaupt ist und wie sie wirkt, alleine und im Zusammenspiel mit anderen Farben. Es entstehen Bilder aus der eigenen Mitte heraus, die oftmals verblüffen und beglücken.
Auch die Arbeit am Stein ermöglicht eine Begegnung mit mir selbst. Der Stein gibt an, wo es hingeht und nicht eine eigene Vorstellung. Es ist erstaunlich wie eine unsichtbare Kommunikation zwischen dem Stein und meinem eigenen Innersten entsteht. Geheimnisvoll und gekonnt geführt durch ein neues Sehen lernen weiss ich immer schneller und klarer, was der nächste Schlag oder Feilschliff am Stein sein muss, damit alles mit allem in eine Verbindung kommt. Dabei darf auch alles einer aufwärtsstrebenden Kraft entspringen die mit der Schwerkraft in einem unermüdlichen Tanz um das Gleichgewicht zwischen den Kräften ringt und endlich zur Ruhe kommen darf.
seit 2023
Fortlaufende Weiterbildung in F.M. Alexander-Technik
12 Grundlagen der Alexander-Technik mit Penelope Easton, Edinburough
Integration in das eigene Leben und die Praxistätigkeit
Penelope Easten zeigt mir, dass echte Wissenschaft auf phänomenologischem Vorgehen gründet und wie dieses Vorgehen selbst erkundet werden kann. Durch ihre Arbeit motiviert sie mich enorm selber am Ball zu bleiben und meine eigene Art zu unterrichten zu erweitern. Im Zentrum steht immer wieder die Balance zwischen den beiden Hirnhälften die untrennbar mit einem harmonischen Funktionieren unseres Nervensystems verbunden ist. Dass alles mit allem in Verbindung steht wird durch ihre Arbeit erlebbar und löst sich damit von einer rein philosophischen Betrachtungsweise.
seit 2018
Fortlaufende Aus- und Weiterbildung für Bewusstsein, Medialität und Heilen
bei Lisa Maria und Arthur Meierhofer b.wusst
Integration in das eigene Leben und die Praxistätigkeit
Durch die Arbeit mit Lisa Maria und Arthur lernte ich in meinem eigenen Denken und Wirken das Duale und Non-Duale Verhalten zu erkennen. Wertfrei Menschen zu begegnen bedeutet auch, zu sehen, wer wir hinter unseren Fassaden sind. Erkannt und willkommen geheissen zu werden, in unserer Essenz, mit dem was wir wirklich sind, ist etwas vom heilsamsten überhaupt. Es befreit von Erwartungen und Vorstellungen; Leistungshaltung wird durch Freude und Vertrauen ersetzt und ursprüngliches Sein und Wirken bekommt seinen Platz. Alles wird einfacher, leichter, klarer und wahrer.
Die stete Auseinandersetzung mit Ereignissen im Aussen und was diese bei einem selbst Auslösen, schafft immer wieder neue Möglichkeiten des Erkennens eigener ungelöster Anteile, die dann bewusst der Transformation übergeben werden.
2018-2020
Postgraduate Kurs in F.M. Alexander-Technik
Bruce Fertman und Robin Avalon (Marjorie Barstow)
Assistenz: Wochenenden und Ausbildungswoche
Integration in den eigenen Alltag und meine Arbeit
Zwei Lehrer mit völlig anderem Ansatz in der Alexander Arbeit unterstrichen in mir die Erkenntnis, dass alles was gelehrt wird, letztlich nur weitergegeben werden kann, wenn es bei einem selbst erlebt und integriert ist. Alles was auf eigener Erfahrung beruht und ausgedrückt wird ist etwas unverkennbar Eigenes, Originales; es ist in Resonanz mit einem selbst und entspringt aus der eigenen Tiefe in Übereinstimmung mit dem, was im Aussen individuell gebraucht werden kann.
2016
Pädagogik: neue Didaktik der Hauswirtschaft PHZH
bei Yvonne Bucheli
Ansatzweise Integration in den letzten zwei Jahren meines Schulunterichts
Was mir da neu war ist, wie man ein Thema ins Dilemma führt und dadurch Entscheidungen möglich macht die umgesetzt werden können. Nur wenn wir ins Tun kommen, kann etwas greifbares sichtbar und seine Wirkung diskutiert werden. Wenn nötig kann der eingeschlagene Weg weiterverfolgt, oder aber es muss erneut reflektiert und ausgehandelt werden. Ein kreativer Prozess der in seiner eigenen Zeit sicher zum gewünschten Ziel führt.
2016-2018
Auratechnik und Aurachirurgie
bei Danica Kotoric
Offenbar war ich da um etwas ganz anderes zu lernen, als was angeboten wurde. Nämlich: wie für mich etwas nicht stimmig ist. Und es erinnerte mich an die Weisen Worte einer sehr erfahrenen über 90 jährigen Alexander-Technik Lehrerin die einmal sagte: «Du kannst überall und immer etwas lernen, selbst wenn es nur das ist, dass Du erkennst, wie Du es selber nie machen möchtest.»
2009-2012
Ausbildung zum Practioner für Somatic Experiencing® nach Dr. Peter Levine
bei Steve Hoskinson und Dominique Degranges
und vielen mich prägenden Einzelsitzungen bei Hilary Witt
Integration in das eigene Leben und die Praxistätigkeit sowie in das öffentliche Alltagsgeschehen (z.Bsp. spontane Unterstützung bei Schwierigkeiten und Unfällen im öffentlichen Raum)
Diese Trauma-Lösungsarbeit lehrte mich das grosse Potential auch der non verbalen Kommunikation. Die mitfühlende Präsenz des Zeugen (Begleiters) kann immer weiter in die Tiefe führen und ohne zwingende Benennung eines Themas das auftauchen lassen, was zur Transformation bereit ist. Die eigene innere Intelligenz bestimmt, was frei gegeben werden kann. So kann sich Heilung aus dem unendlichen Raum der Stille einstellen.
2014-2016
«Symbolon» Ausbildung zum System- und Lebensberater
bei Ingrid Zinnel
Integration in der Einzelarbeit mit Schwerpunkt Aufstellungsarbeit
Durch ein raffiniertes Kartensystem das Astrologie und Lebenssituationen bildlich erfasst und von Ingrid Zinnel, Peter Orban und der Künstlerin Thea Weller kreiert und gestaltet wurde, lernte ich wie Planetarische Kräfte in uns wirken und sich auch in Systemen zeigen. Dies eröffnete mir einen Zugang zur Aufstellungsarbeit, die ich bereits durch Eigenerfahrung kannte und wenn angezeigt auch in meine Arbeit mit Menschen einbringe.
2005-2007
Anstellung «am WEG» Aarau, Weiterbildungsangebot für Fachkräfte der Pflegeberufe auf der Basis von F.M.Alexander-Technik mit dem Thema: «Trotz Stress mehr im Gleichgewicht»
Da konnte ich Kreativität leben und ihre Wirkung hautnah erfahren
Da ich an dieser Schule völlig frei war in der Zusammenstellung der Inhalte entdeckte ich Möglichkeiten Theorie und Praxis der Alexander Arbeit in ein inspirierendes Ganzes zu verweben, welches die Teilnehmenden vor Ort ausprobieren konnten. Ein erweitertes Verständnis darüber, wie Stress-Situationen zustande kommen und worin der eigene Anteil liegt, schaffte die Verbindung zwischen innerem und äusserem Stress. So wurde es möglich die eigenen Anteile zu erkennen und durch einen neuen Umgang mit sich selbst in neue Erfahrungen überzuführen, die schliesslich in den eigenen Alltag mitgenommen werden konnten.
2002-2006
Ausbildung: Interaktive Lehrmethode für F.M. Alexander-Technik
bei Dr. Donald Weed (o.Z.)
Umsetzung des Gelernten im eigenen Alltag und in meiner Arbeit in eigener Praxis und an der Volksschule
Don Weed hat bei mir ein vertieftes Verständnis der Literatur von F.M. Alexander erwirkt. Die Beschäftigung mit gezielter Literatur auch aus unserer Zeit zeigte auf, wie Menschen der Gegenwart und aus anderen Disziplinen erfolgreich mit den gleichen Prinzipien arbeiten wie F.M.Alexander.
Don öffnete auch die Augen dafür, wie sehr diese Arbeit und ihr Heilpotential von unserem Denken und unseren Emotionen geprägt ist, die sich immer auch in einem unausgeglichenen Muskeltonus und in Körperhaltungen ausdrücken.
Durch seine interaktive Lehrweise demonstrierte er, wie klares Denken durch gezieltes Fragen bei einem Gegenüber gefördert werden kann.
1996-2018
erneuter Einstieg Fachbereich Hauswirtschaft an der Volksschule in Stadt und Kanton Zürich
Integration des «Umgangs mit sich selbst» (Alexander-Technik), Empathie, sowie Gesprächskultur innerhalb des Schulbetriebes
Die Arbeit an der Volksschule war eine Lebensschulung für sich. Jugendliche in ihrer Pubertät zu unterrichten und zu begleiten ist eine besondere Herausforderung und Aufgabe.
Ich lernte zu entschleunigen. Was für mich selbstverständlich war, war für diese jungen Menschen oftmals neu und fremd und nahm entsprechend mehr Zeit in Anspruch als ich mir das vorgestellt hatte. Die alte Weisheit, dass weniger meist mehr ist, zeigte sich in aller Deutlichkeit. Mehr Raum für Beziehung und direkten Austausch wurde dadurch frei. Das gesehen und wahrgenommen werden ist ein Urbedürfnis jedes Menschen und durfte mit der Zeit in den Mittelpunkt rücken. So kann sich etwas entfalten worüber man staunen kann, etwas Unvorhergesehenes kann sich zeigen, neue Möglichkeiten gehen auf, Selbstwirksamkeit stellt sich ein und Vertrauen kann wachsen und erlebt werden. Alles zentrale Voraussetzungen für entspanntes Lernen.
1986-1997
Selbständige Tätigkeit in eigener Praxis
Fusionieren von F.M.Alexander-Technik mit Therapeutischem Gespräch, Medialität und Energiearbeit
In dieser Zeit durfte ich erleben, dass was ich gelernt hatte funktioniert auch wenn ich merkte, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt und meine eigenen Prozesse noch nicht abgeschlossen waren. Letzterem durfte ich über viele Jahre als Notwendigkeit für die Vertiefung meiner Arbeit nachgehen.
1986-1994
Aus- und Weiterbildungen am Institut «Tune-in» «Therapeutisches Gespräch und Medialität»
bei Manuel Schoch und Yvonne Escarfail (Bob Moor Dänermark)
sofortige fortlaufende Integration des Gelernten ins eigene Leben und in Einzelsitzungen mit Klienten
In dieser Arbeit lernte ich vieles über Selbstheilungskräfte. Das bewusste Führen von Energie durch in uns angelegten Kanäle und Zentren wirken nicht nur auf Körperebene, sondern weit über das Stoffliche hinaus ins Geistige und Seelische und ermöglichen auch eine Erweiterung des Bewusstseins. Dies schenkte mir auch ein erneutes Verständnis für die Alexander Arbeit und ein vertieftes Vertrauen in mein eigens Können; meine Intuition, das Wahrnehmen von Energien, das intuitive Wissen wo Berührung gefragt ist und vieles andere mehr. Die Führung eines therapeutischen Gesprächs liess mich erkennen wie viel mehr Möglichkeiten sich auftun, und wie viel heilsamer und befreiender ein Gespräch verlaufen und wirken kann, wenn wir den eigenen energetischen Raum weiten und offenhalten und die energetische Ebene gesamthaft mit einbeziehen.
1986-1988
Sekretariat und Leser-Beratung, soziale Anlaufstelle bei Ringier, Zürich
Umsetzung «Therapeutisches Gespräch» (aktives Zuhören, intuitiv empathische Beratung)
Die Sekretariatsarbeit hat mich mit einem Alltag in Verbindung gebracht, der für einen grossen Teil der Gesellschaft ihr Leben bedeutet und der mir bis dahin fremd war. Ich durfte auch erfahren wie es sich anfühlt in einem guten Team zu arbeiten und dass eine Beratung auch via Telefon Menschen in ihrem Herzen erreichen und wandeln kann.
1983-1986
Ausbildung in F.M.Alexander-Technik
bei Jeanne und Aksel Haahr (Zweig Carrington), Südengland
Dass mir zwei wunderbare Hände auf den Weg mitgegeben wurden die «sprechen» können und meist auch «wissen», wo eine Berührung in einem bestimmten Moment gebraucht wird, durfte ich an dieser Schule in Südengland entdecken. Für dieses intuitive Wissen das mir in dieser Ausbildung bewusstwerden durfte, bin ich ebenso sehr dankbar, wie für ein neues Verständnis darüber, dass nichts in Trennung wirklich funktioniert.
1975-1983
Anstellung an der Hauswirtschaftlichen Fortbildungsschule Zürich
Hauptsächlich Internatskurse «Hauswirtschaftliches Obligatorium» für MittelschülerInnen
Während 3 Jahren auch Leitung des Internatsbetriebes
Erste Erfahrungen im Unterrichten zeigten mir, dass ich eine Lehrerbegabung habe.
Ich durfte erleben, wie viel Freude es mir macht mit Menschen zu arbeiten, sie zu führen und gemeinsam etwas zu lernen. Und so bin ich all meinen vielen Schülerinnen und Schülern dankbar dafür, dass auch sie in den meisten Fällen dazu beigetragen hatten, dass Lernen gelingen konnte und wir eine gute und schöne Zeit zusammen verbringen durften.
Das Kochhandwerk ist etwas Inspirierendes und Kreatives, was eine Gemeinschaft sehr verbindet. Wird es meditativ ausgeübt, mittet es uns ein und verbindet uns mit der Erde woher die Nahrung ja auch kommt.
Auch das Eintauchen in die Kulturgeschichte von alltäglichen Gegenständen die uns zur Selbstverständlichkeit geworden sind fand ich spannend. Glas, Porzellan, Möbel, Textilien und vieles andere mehr waren nicht immer da. Materialien mussten entdeckt und Weg und Werkzeuge zu ihrer Bearbeitung mussten erfunden werden. Durch ihre Schönheit werden sie zu einer Bereicherung und Ressource in unserem Alltag solange wir ein Qualitätsbewusstsein haben und dieses auch leben.
1969-1975
Diplommittelschule und Ausbildung zur Lehrerin für Hauswirtschaft
In den weiterführenden Schulen lernte ich, dass ich kein Kopf-Mensch bin, dass ich in der Schule nicht das Leben lerne, sondern, wie ich später erkannte, nur durch das praktische Tun im Leben selbst zu mir finden kann.
Dennoch durfte ich durch einige Lehrer wunderbare Erfahrungen darüber machen, wie wichtig die eigene Begeisterung im Weitergeben einer Materie ist. Diese Begeisterung ist mit einer Liebe zur Materie, sich selbst und den Lernenden verbunden.